Bündnis90 / Die Grünen
Ortsverband Oberkochen
SprecherIn: Joachim Heppner
Mitte Juli stellten die Solarstromanlagen in Deutschland mindestens acht Gigawatt Leistung zur Verfügung, Atomkraftwerke rund 14,5 Gigawatt. Fast sieben Gigawatt nuklearer Erzeugungskapazität lagen aufgrund technischer Probleme und geplanter Revisionen still. Einige AKW wurden durch die Hitze gedrosselt, um die Kühlkreisläufe nicht zu überlasten. Bei allen AKW sank aufgrund der hohen Außentemperaturen der Wirkungsgrad. "Selbst die meisten Umweltschüützer haben dies vor einigen Jahren nicht erwartet", hieß es in einer Pressemitteilung des Vereins "Forum Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für verantwortbare Energiepolitik". Stundenweise machte Solarstrom mehr als die Hälfte des Atomstroms aus. Da in den Mittagsstunden durch Kochen und Klimaanlagen der Stromverbrauch und auch die Strompreise am höchsten sind, erzeugen PV-Anlagen den Strom fast zu Marrktpreisen. Voraussichtlich schon 2011 oder 2012 wird es stundenweise mehr Solarstrom im deutschen Versorgungsnetz geben als Strom aus Atomkraftwerken
Aus: "Erneuerbare Energien, Ausgabe 8, August 2010"
http://www.erneuerbareenergien.de/
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will keine Atomkraft mehr. Das haben nicht zuletzt die kilometerlangen Proteste der Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel und die für Schwarz-Gelb desaströse Wahl in NRW gezeigt. Aber Merkel, Westerwelle & Co schauen und hören nicht hin. Sie setzen offenbar alles daran, den Atomkonzernen die Millionengewinne zu sichern, die sie seit Jahren mit dem Betrieb von Atomkraftwerken einfahren.
14 Jahre länger will Schwarz-Gelb die Atomkraftwerke laufen lassen. „Wenn die schwarz-gelbe Koalition diese Pläne umsetzen will, muss sie sich auf einen ganz heißen Herbst gefasst machen“, ist sich Claudia Roth sicher. „Wer atomaren Wind sät, wird bürgerrechtlichen Sturm ernten.“
Mehr finden sie unter folgendem Link: http://meinekampagne.gruene.de/atom-putsch-vorschau
BP kann es nicht lassen. BP "füllt nicht nur jeden Golf auf", sondern auch das Mittelmeer. Dort will BP jetzt auch mit der Förderung von Tiefsee-Öl beginnen. Ein Grund mehr, BP zumindest von allen öffentlichen Aufträgen und Beschaffungen auszuschließen (die Kommunen kaufen u.a. auch Kraftstoff für Busse, Müllfahrzeuge, etc. und der Staat Kraftstoff für Polizeifahrzeuge).
www.zeit.de/politik/ausland/2010-07/BP-oel-tiefbohrung-mittelmeer-libyen
im April hat die Bundesregierung endlich den kommerziellen Anbau von Gen-Mais verboten. Doch bald könnte wieder Gen-Mais auf unseren Felder ausgesät werden: Die EU-Kommission will zwei neue Sorten zulassen. Die Bundesregierung kann dies im EU-Ministerrat noch mit verhindern - scheint bisher aber wenig entschlossen.
Das Online-Netzwerk Campact und ein breites Bündnis von Umweltorganisationen fordern von der Regierung, in Brüssel gegen die Zulassungen von Gen-Mais zu stimmen - mit einer Online-Aktion, die auch Dich interessieren könnte.
Fordere von der Bundesregierung ein Nein zum Gen-Mais:
http://www.campact.de/gentec/sn6/signer
Der Gen-Mais gibt ein Insektengift ab, das erhebliche Risiken für Mensch und Umwelt birgt. Der Mais wird verfüttert und landet als Käse, Milch, Eier und Fleisch auf unseren Tellern. Viele Grüße